Motiv: Storchenturm in Zell am Harmersbach
Storchenturm in Zell am Harmersbach
Den Besucher erwartet kein streng geordnetes, sondern ein lebendiges Museum. Der Storchenturm, der 1330 errichtet wurde, bietet den idealen Rahmen für das Museum. Früher diente der „Lange Turm“ als Wartturm mit Hungerverließ und Turmkerker. Heute ist das Museum untergebracht. Im Storchenturm finden Sie über 3000 Einzelstücke auf 780 qm!
Alte Handwerksberufe unserer Region wie Töpferei, Zigarrenmacherei, Seilerei, Bierbrauerei, etc. Porzellan- und Keramik-Exponate aus Zeller Fabrikation, u.a. ein grüngoldenes Tafelservice, damals für 60 Personen hergestellt. Der in Fachkreisen berühmte und einzigartige „Basler Totentanz", 42 Terrakotta-Figuren aus der Manufaktur Sohn in Zizenhausen-Stockach stellen die Vergänglichkeit des Lebens dar. Auch eine komplett eingerichtete Schmiede findet man vor.
Die Zeller Trachten und die Zeller Geschichte. Im Übergang zum „Langen Turm“ ist das Feuerwehrwesen dargestellt. Im Turm selbst sind die Zeller Fasendfiguren untergebracht. Turmkerker, Schandglocke und Halsschere erinnern an die einstige Gerichtsbarkeit. Uniformen und Waffen der Bürgerwehr sind in der dritten Etage zu bewundern. Nach der letzten von über 100 Stufen erreicht man das oberste Geschoss des Storchenturms. Von hier hat man eine herrliche Sicht über die Stadt und das Harmersbachtal.
Die Bildstein-Sammlung, nach ihrem Stifter benannt, zeigt Stücke des Uhrmacherhandwerks: Zeller Porzellan-Schilder-Uhren, Uhren mit Spielwerken, eine astronomische Uhr, die 1896 angefertigt wurde. Außerdem gehören zur Bildstein-Sammlung: eine umfangreiche Münzen- und Mineraliensammlung.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober,
Di. bis So. 14.00 - 17.00 Uhr
Gruppenführungen ganzjährig möglich
• Eintritt
www.storchenturm-museum.de
Kultur- und Verkehrsamt
Alte Kanzlei
77736 Zell am Harmersbach
Telefon (0 78 35) 63 69-47
Telefax (0 78 35) 63 69-50
tourist-info@zell.de
www.zell.de



