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Gengenbach

Im Charme der Jahrhunderte

Gengenbach ist eine lebendige Stadt, deren Gesicht von Jahrhunderten geprägt ist. Wo Sie auch stehen, auf dem historischen Marktplatz, in den verwinkelten und verträumten Gässchen, im ehemaligen Benediktinerkloster, auf dem Bergle oder im modernen Freizeitbad auf der Insel, überall finden Sie eine harmonische Verbindung von Geschichte und Neuzeit.  Schon von weitem laden Türme und Tore zum Besuch der historischen Altstadt ein. Aufrecht empfängt uns „der steinerne Ritter“ auf dem Marktplatzbrunnen. Er zeugt vom Stolz und Selbstbewusstsein der ehemaligen Freien Reichsstadt ebenso wie das prächtige über 200 Jahre alte Rathaus. Ihm zur Seite bestimmen Patrizier- und Bürgerhäuser das Stadtbild, reihen sich romantische Fachwerkbauten Wand an Wand. Schmale Gässchen entführen zu idyllischen Plätzen, in reizvolle Ecken und Winkel. Rund um den Marktplatz stetiger Wechsel zwischen quirrligem Leben, Ruhe und  Beschaulichkeit. Und überall erfreut uns reicher Blumenschmuck, verführen kleine Läden zum Bummeln, laden Straßencafés und Gartenwirtschaften zum Genießen, die vielen Bänkle zum Verweilen ein.

Eckdaten der Geschichte Gengenbachs:

Um 73 – 260 n. Chr.:
Das heutige Gengenbacher „Bergle“ ist Stützpunkt der Römerstraße von Straßburg nach Rottweil. Römer siedeln sich auch im Tal an.

Um 725 n. Chr.:
Missionsbischof Pirmin und Herzog Ruthard gründen die Benediktinerabtei in Gengenbach.

Um 1230:
Gründung der Stadt Gengenbach durch Abt Gottfried lll.

1360:
Als Berater des Kaisers gelingt es dem Gengenbacher Abt Lambert von Brunn für Gengenbach die Reichsfreiheit zu erlangen. Gengenbach wird Freie Reichsstadt.

1505:
Kaiser Maximilian l. verleiht nach Besuch der Stadt Gengenbach ein Reichsstadtwappen.

1632:
Schwedische Truppen erobern die Stadt.

1689:
Französische Truppen legen die Stadt in Schutt und Asche.

Bis 1803:
Die Freie Reichsstadt durchlebt eine Blütezeit. Das heutige Stadtbild entsteht.

1803:
Gengenbach verliert die Reichsstadtprivilegien und wird Teil des Großherzogtums Baden. Die Stabsgemeinden Reichenbach, Schwaibach und Bermersbach werden zu selbständigen Gemeinden.

1855:
Die evangelische Kirchengemeinde etabliert sich in der katholisch geprägten Stadt.

1933 – 1945:
Naziterror. Danach wird Gengenbach Teil der französischen Besatzungszone.

1955:
Die gesamte Innenstadt wird unter Denkmalschutz gestellt.

1958:
Obernai im Elsaß wird zur Partnerstadt Gengenbachs.

1972 – 1974:             
Die Gemeinden Reichenbach, Schwaibach und Bermersbach werden eingemeindet.

 

 

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